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Wie geht es weiter mit der Sanierung?

Hier finden Sie eine Übersicht an Projekten, die der Erhaltung der Dorfkirche dienen sollen. Dazu bitten wir um Ihre Unterstützung als Vereinsmitglied und/oder durch eine Spende.

Projekt: Innenraumsanierung
Projekt: Versorgungstrakt
Projekt: Orgel
Projekt: Akustikanlage
Projekt: Energetische Sanierung
Bereits geschafft

Projekt: Innenraumsanierung

Nach der Schwammsanierung (2010 und 2011), der Wiederherstellung des Ziegelfußbodens (2012) und der Wiederherstellung der barocken Stuckdecke (2013) sind die Sanierungsarbeiten im Inneren der Kirche größtenteils abgeschlossen.
Es bleibt viel Arbeit bei der Restaurierung und Renovierung, auf die diese Kirche seit über 50 Jahren wartet. Nötig ist z.B. die farbliche Überarbeitung des Kircheninneren von der Wand bis zu den Bänken. Ein besonderes Augenmerk bei der farblichen Restaurierung dürfte auf den historischen Wappen an den Emporen liegen, ebenso auf den um 1970 überstrichenen Schriftzügen an den Brüstungen der Emporen und den Ende 2013 entdeckten mittelalterlichen Malereien und Verzierungen („Trauben“) an den Arkadenbögen. Mit der Restaurierung des Altars wurde 2013 begonnen und 2015 erfolgreich abgeschlossen. Neben den bereits erwähnten Arbeiten gibt es noch viele weitere Dinge, die einer Erneuerung bzw. Instandsetzung bedürfen. Dies reicht von der teils antiken Hauselektrik über einen nicht frostgesicherten Wasseranschluss, die fehlende Wärmedämmerung bis hin zur Lüftung der Winterkirche (energetische Sanierung). Bleibt zu hoffen, dass man von Überraschungen verschont bleibt und viel in Eigenleistung bewerkstelligen kann.

 

Die Innenraumsanierung wurde gefördert durch

Die Wiederherstellung von Teilen der Stuckdecke mit dem Wappen derer von Bredow als erster Teilabschnitt der Restaurierung des barocken Kirchenschiffs erfolgte mit finanzieller Unterstützung der

 

Projekt: Versorgungstrakt (Küche und Toilette)

In seinem Inneren sollte sich genügend Platz finden!

Im Mai 2010 wurde nach jahrelanger Diskussion innerhalb der Kirchengemeinde, nunmehr in enger Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Kirchengemeinde ein Konzept für den Einbau einer Toilettenanlage und einer Kleinküche beschlossen. Für die sinnvolle Nutzung der Kirche ist es unerlässlich, beides zumindest in absehbarer Zeit vorzuhalten. Derzeit existiert nämlich nur ein einziger Kaltwasseranschluss. Einen Anschluss an ein Abwassersystem würde man derzeit vergeblich suchen. So fand man gemeinsam schnell eine Antwort auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Projektes. Wer sich Gäste ins Haus einladen möchte und wöchentliche Kinder-, Jugend- oder Seniorenveranstaltungen durchführt, muss auch für die „kleinen“ Bedürfnisse seiner Gäste gewappnet sein. Zurzeit stellt uns dankenswerterweise die örtliche Feuerwehr für größere Veranstaltungen ihre Toiletten zur Verfügung. Das Mitbringen von Thermoskannen, Wasserkocher und Geschirrkörben für eine gemütliche Kaffeerunde am Seniorennachmittag soll dann auch der Vergangenheit angehören. Inzwischen wird ein Entwurf favorisiert, dessen Umsetzung durch Fachleute geprüft wird.
Vielleicht ist es möglich, den Kirchturm hierfür zu nutzen und als Besucherzentrum und Beobachtungsturm am Rande des Westhavellandes zu entwickeln. Ein häufiger Wunsch unserer zahlreichen Gäste, zu denen viele Radfahrer gehören.
Für die 2. Hälfte 2016 ist es geplant die Bauhaupt-, Tischler-, Haustechnik- sowie Elektroarbeiten auszuschreiben und zu beginnen. Ausführungszeit ist Oktober 2016 bis Juni 2017.

 

 

Projekt: Akustikanlage

Vorher wurde getestet

„Wenn ihr euren Vers aufsagt, müsst ihr so laut sprechen, dass es Tante Trutchen in der letzten Bank auch versteht“. Dieser gut gemeinte Hinweis ist den Kindern der Christenlehre jahrzehntelang zu Recht beigebracht worden. Doch alles Bemühen hilft oftmals nicht. Kinder haben keine sprachliche Ausbildung und sind nun mal aufgeregt, „Tante Trutchen“ wird zunehmend älter und es gibt mehr Hörgeschädigte unter den Gästen. Die Größe des Kirchenschiffs erforderte schon lange eine technische Unterstützung. Lange half man sich mit der mobilen Verstärkeranlage, die beim Kinder-Kirchen-Camp und auch bei Beerdigungen in der örtlichen Trauerhalle genutzt wird. Jedoch erinnern die beiden massiven Bass-Boxen sowohl optisch als akustisch eher an ein Rockkonzert. Das einzige Funkmikro war schon in 2014 teilweise durch Störung unterbrochen und muss wegen der bundesweit neu vergebenen Frequenzen ganz abgeschaltet bzw. ausgetauscht werden. Das Krippenspiel am Heiligen Abend 2015 und die zahlreichen größeren Veranstaltungen in der Kirche oder gar das Kinder-Kirchen-Camp sind aber ohne eine technische Verstärkung nicht denkbar. Der Förderverein unterstützte daher die Kirchengemeinde bei der Suche nach Lösungen und nach Spendern. Zunächst wurde ein Gutachten eingeholt und es fanden „Hörproben“ statt. Im Mai 2016 war es dann soweit: Die Kirche wurde mit einer hochmodernen digitalen und barrierefreien Akustikanlage ausgestattet. Auch wenn sie wegen der Bauarbeiten zunächst (wieder) zum Teil abgebaut wird - Staub ist einfach nicht der beste Freund von Technik, freuen wir uns auf die ersten größeren Einsätze mit dieser Technik.
Wir danken der Akustikbüro Rahe-Kraft GmbH für ihre Unterstützung.

 

 

Projekt: Energetische Sanierung

© Thorben Wengert / PIXELIO

Energieeffizienz und Klimaschutz sind Bestandteil unseres Konzepts. Um die Kirche ganzjährig nutzen zu können, ist eine energetische Sanierung der sogenann- ten Winterkirche dringend erforderlich. Es handelt sich um einen in den 1930er Jahren vom Kirchenschiff abgetrennten Seitenflügel unterhalb der Südempore. Dieser wurde zunächst mit Holz und Kohle geheizt und dazu ein Schornstein eingezogen. In den 1980er Jahren erfolgte die Umstellung auf Elektroheizung, indem vier kleine Wandheizkörper aufgehängt wurden. Es gibt keinerlei Wärmedämmung. Die räumliche Situation zwingt uns zu einer Beheizung weit über das Winterhalbjahr hinaus, wenn der Raum genutzt wird. Selbst bei moderaten Wintertemperaturen wird der Raum nicht ausreichend warm. Es zieht durch die Risse und Spalten in den Holzdielen und in das seitliche unbeheizte Kirchenschiff. Üblicherweise müssen Zusatzheizkörper von den Gruppen mitgebracht werden. Gleichzeitig fällt auf, dass eine geregelte Belüftung nicht möglich ist. Ein inzwischen vorliegendes Gutachten bestätigt unsere Befürchtungen, zeigt den Sanierungsbedarf auf und schlägt Lösungen vor; diese sollen nun in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden umgesetzt werden. Für die Finanzierung werden dringend Spenden benötigt.

 

 

Projekt: Orgel

Der letzte Pfeifenfuß

Entdeckt 2013 bei Sanierungsarbeiten am Fundament der Kirche

Was ist eine Kirche ohne die Königin der Instrumente? Wenn man sich mit der Innenausstattung beschäftigt, kommt man an der fehlenden Orgel nicht vorbei.

Es ist also ein verständlicher Wunsch, denn die historische Orgel des Wittstocker Orgelbaumeisters Friedrich Hermann Lütkemüller aus dem Jahre 1848 kennen wir nur noch aus Büchern und den Unterlagen im Archiv der Orgelbaufirma Schuke in Potsdam. Sie war seit den Kriegsjahren des 2. Weltkrieges defekt und wurde nach dem Krieg durch Feuchtigkeit und Vandalen zerstört und verschwand anschließend nach und nach aus der Kirche. Am einstigen Standort auf der Westempore klafft heute eine große Lücke. Erhalten geblieben von der Orgel sind eine Tür und ein Pfeifenfuß, welcher 2013 bei der Außensanierung im Sockelbereich ausgegraben wurde und durch die Archäologen den Denkmalschutzbehörden übergeben wurde.

Auf der Suche nach einer für die Kirche passenden Orgel kann man leicht eine sechsstellige Summe investieren. Inzwischen sind wir fündig geworden. Dank einer großzügigen Spende wird zumindest das Gehäuse einer historischen Orgel demnächst in Pessin zu bewundern sein. Lassen Sie sich überraschen. Aber noch fehlt das Geld für die teure Restaurierung. Wir brauchen daher auch weiterhin Ihre Unterstützung.

 

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