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Baugeschehen 2013

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen auszugsartig über das Baugeschehen aus dem Jahre 2013 rund um die Dorfkirche Pessin berichten.
Der Schwerpunkt unserer kurzen Berichte soll dabei auf der zeitlichen Entwicklung der Bautätigkeiten und an der Beteiligung des Vereins an der Bautätigkeiten liegen.

 

09.12. bis 20.12.2013

50. Kalenderwoche - 51. Kalenderwoche
Dank Bauheizung konnten die neu modellierten Vouten noch rechtzeitig trocknen, die großen Schäden an den Wänden beseitigt werden und der Maler nicht nur die Decke, sondern auch die Wände streichen.
Über 55 Jahre nach der letzten Renovierung erstrahlt ein großer Teil des Innenraums in neuem Glanz, rechtzeitig zum 275. Geburtstag des barocken Erweiterungsbaus. Drei Tage vor Weihnachten wurde abgerüstet. Die eigentliche Sensation dieser Woche war die Entdeckung mittelalterlicher Malereien an den Arkadenbögen der Nord- und Südempore. Dank des Gerüstes konnte noch eine Bestandsaufnahme durch unsere Diplom-Restauratorin erfolgen. Später einmal wird deren Freilegung die Rekonstruktion des Kirchenschiffs auf den originalen Zustand vollenden. Noch ist der Kanzelaltar verhüllt und wartet auf seine Restaurierung. Kleinere Arbeiten werden noch in Eigenleistung erledigt, bevor das Kirchenschiff gründlich gereinigt wird. Im Frühjahr 2014 werden wir die festliche Wiedereröffnung feiern, den genauen Termin erfahren Sie demnächst.
Vielen Dank, dass Sie unser Tagebuch verfolgt haben. Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

 

 

18.11. bis 08.12.2013

Altarengel

47. Kalenderwoche - 49. Kalenderwoche
Die Decke des Mittelschiffs ist vollständig verputzt und in den Seitenemporen ist man inzwischen auch fast fertig. An den Vouten der Seitenemporen waren die Schäden viel größer als gedacht und nun verzögern die niedrigen Temperaturen das Trocknen des Putzes der Vouten wie der Decke und damit das Ende der Bauarbeiten. Daher musste und wurde für den Heilig-Abend-Gottesdienst ein Ausweichort gesucht und gefunden. Der Förderverein sorgte inzwischen für eine Heizung um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten und - viel wichtiger - den zu erwartenden Frost aus dem Gemäuer fern zu halten. Das Deckenwappen derer von Bredow und die es umgebenden Engelsfiguren haben Gestalt angenommen ebenso die restlichen Deckenengel. Die Engel von Pessin samt Wappen sind zurück! Mit Engelsfiguren, aber aus Holz, befasst sich derzeit auch die Restauratorin, die die Krone des Kanzelaltars in mühsamer Handarbeit bearbeitet.

 

 

28.10. bis 17.11.2013

44. Kalenderwoche - 46. Kalenderwoche
Nach der Einrüstung der Seitenemporen wurden dort große Schäden an den Vouten entdeckt. Aber wer soll das bezahlen? Dank der relativ warmen Witterung kann der Innenputz noch zügig trocknen. Mitglieder des Fördervereins haben zuvor noch viele Hundert Nägel aus Decke und Stützbalken gezogen. Die Wappenteile wurden von den Stuckateuren fertig gestellt und nun zieren schon die ersten Teile die künftige Deckenmitte. Eine Diplom-Restauratorin hat damit begonnen, die obere Spitze des Kanzelaltars zu reinigen. Auch hier hatte der inzwischen inaktive Holzwurm ganze Arbeit geleistet. Eine Kunstschnitzerin präsentierte den Entwurf einer hölzernen Traube, die einst in jedem der 13 Arkadenbögen aufgehängt war.

 

 

21.10. bis 27.10.2013

43. Kalenderwoche
Mit einem zünftigen Frühstück bedankte sich der Förderverein bei den Mitarbeitern der beteiligten Baufirmen und dem Planungsbüro. Die Denkmalbehörde machte sich vor Ort ein Bild über die Möglichkeiten der künftigen Beleuchtung des Innenraums. Die Seitenemporen wurden eingerüstet, um dort ebenfalls die Decke verputzen zu können.

 

 

14.10. bis 20.10.2013

42. Kalenderwoche
Die Decke im inneren Kirchenschiff ist jetzt verputzt. Der Aufbau der Gerüste auf den Emporen hat sich verzögert. In einem weiteren Abstimmungstermin mit den Denkmal- behörden wurde über die Gestaltung der Ornamente gesprochen. - Außen ist das letzte Gerüst abgebaut; die alten Fenster erstrahlen in neuer Farbe und zwei neue Fenster sind eingebaut. Bis auf wenige Restarbeiten ist damit die durch die EU und das Land Brandenburg geförderte Hüllensanierung abgeschlossen. – Vereinsmitglieder haben sich dazu abgestimmt, wie die Geländeanpassung am Gebäude in Eigenleistung bewerkstelligt werden kann.

 

 

07.10. bis 13.10.2013

41. Kalenderwoche
Der Tischlermeister arbeitet unverdrossen an den Kirchenschifffenstern weiter und langsam naht sich die Fenstersanierung ihrem Ende. In der Tischlerwerkstatt entstehen gerade parallel zu den Arbeiten in Pessin die beiden neuen Fenster, die noch einzubauen sind. Die Decke hat einen Teil ihres Deckputzes erhalten und der Türdurchgang an der Nordseite wurde verputzt.

 

 

30.09. bis 06.10.2013

40. Kalenderwoche
Der Tag der deutschen Einheit sorgte für eine kurze Handwerkerwoche. Dennoch wurde an den Außen- fenstern weiter gearbeitet. Im Inneren wurde ein Puzzle aus vorhandenen Stuckelementen mit den fehlenden Teilen virtuell zusammengefügt – das prächtige Wappen- ornament derer von Bredow nimmt Gestalt an.

 

 

23.09. bis 29.09.2013

39. Kalenderwoche
Dank eines aufmerksamen Vereinsmitgliedes wurde eine marode Arkadenstütze auf der Nordseite entdeckt. Das marode Stück wurde fachmännisch ersetzt. Restauratoren und Denkmalfachleute begutachteten die ersten Stücke für das künftige Wappen und die Ornamente. Die Schilfrohrdecke hat inzwischen einen Unterputz erhalten. Die Südseite ist wieder eingerüstet; diesmal für den Tischler, der die Fenster saniert. Die Ehrenamtler nutzten den Herbstputzeinsatz zum Aufräumen.

 

 

09.09. bis 22.09.2013

37. Kalenderwoche - 38. Kalenderwoche
Montag früh wurde mit den Arbeiten an der inneren Kirchendecke begonnen. Die Utensilien vom Vortag (Tag des offenen Denkmals, siehe Veranstaltungen) waren noch zu beräumen. Ebenso die Winterkirche in der am Vortag noch der Gottesdienst stattgefunden hatte. Die Bauleute sorgten aber dafür, dass unsere Kindergruppe sich wie gewohnt dort treffen konnte. Mit dem Eintreffen von mehreren hundert Quadratmeter Schilfrohrmatten und dem Einhüllen der oberen Gerüstlage begannen die Vorarbeiten. Auf der Nordseite ist die bisherige Bautür der Holztür gewichen, die dem historischen Vorbild nachgebildet ist. Die Holztür der Ostseite ist nach Restaurierung wieder an ihrem alten Platz angekommen. Wir werden uns an die neue Farbgebung (grau) gewöhnen müssen. Der Tischler hat die öffnungsfähigen Fensterelemente eingebaut und ist mit den Arbeiten an der Innenseite der Fenster fast fertig.

 

 

12.08.2013 bis 08.09.2013

33. Kalenderwoche - 36. Kalenderwoche
Nach einem Versuch an einem der Fenster stand es fest: 389 antike Fensterscheiben sollten ausgebaut werden und nachdem der Holzrahmen von Farbresten gereinigt und ggf. durch neues Holz ersetzt ist, wieder einzeln verkittet eingebaut werden. So sollten die ca. 15 x 20 cm und zum Teil weniger als 2 mm starken Scheiben - vor Glasbruch geschützt werden. Nun fand sich ein Tischler, der jedes der 9 großen Kirchenfenster in mühsamer Handarbeit rekonstruiert, auch wenn die Scheiben nun nicht ausgebaut werden müssen. Die völlig unerwarteten Mehrkosten sind für die Gemeinde dennoch erheblich. Zur Zeit werden die Fenster von innen bearbeitet, demnächst geht es außen weiter.

 

 

05.08.2013 bis 11.08.2013

32. Kalenderwoche
Die Malerarbeiten an der Fassade sind weitgehend abgeschlossen und nun kommt auch die 3-Farbigkeit der Putzfassade zur Geltung. Die Farbgebung wurde zuvor mit den Denkmalbehörden abgestimmt. Die beiden Turmtüren wurden repariert und gestrichen. Der Innenraum wurde eingerüstet und enstanden ist eine Ebene unterhalb der Holzdecke. Nach Abstimmung mit den Denkmalbehörden konnten die ersten Arbeiten komplett in Eigenleistung ausgeführt werden - die Kassettendecke aus Holzfaserplatten (Baujahr 1957) wurde entfernt. Im Anschluß an den Gottesdienst, der nun wieder in der "Winterkirche" stattfinden muß, erläuterten Mitglieder des FV die vorgesehenen Arbeiten in Anwesenheit der Presse. Hervorzuheben ist, dass dieser Bauabschnitt gänzlich ohne öffentliche Förderung auskommen muß und nur durch Spenden finanziert wird.

 

 

24.06.2013 bis 04.08.2013

26. Kalenderwoche - 31. Kalenderwoche
Es sind Sommerferien in Brandenburg, was sich auch auf dieser Baustelle bemerkbar macht. Von außen kaum wahrnehmbar, wurde aber im Hintergrund und auch bei Terminen vor Ort fleißig geplant, gerechnet und ausge- messen. Auf der Nordseite der Kirche wurde mit dem Pflastern der Laube begonnen.

 

10.06.2013 bis 23.06.2013

24. Kalenderwoche - 25. Kalenderwoche
Der Feldsteinsockel am Turm wurde wieder hergestellt und der Putz am Sockel der Kirche ist fast fertig. Die Blitzschutzanlage wurde an der Fassade wieder komplettiert. Die Sanierung der Fenster wurde nach einem ersten Versuch abgebrochen, da sich unerwartete Probleme ergaben. Weitere Details werden nun mit der Denkmalbehörde abgestimmt. In Vorbereitung der Arbeiten unter der Laube wurde das dort zwischengelagerte Epitaph vorläufig nach draußen verlegt, wo es beim Pessiner Unwetter in der Nacht vom 20./21.06.2013 gründlich gewaschen wurde.

 

03.06.2013 bis 09.06.2013

23. Kalenderwoche
Die Sanierungsarbeiten an der Außenhülle gehen weiter. Für die weiteren Arbeiten am Sockel wurden in Abstimm- ung mit der Denkmalschutzbehörde eine Lösung hin- sichtlich der Materialzusammensetzung des Putzes ge- funden und so wird der Sockel mehrlagig verputzt. Am Turm wird ebenfalls am Sockel gearbeitet und erst ein- mal loses Material entfernt. Unter der Nordlaube wurden die Risse im linken Wandbereich geschlossen und die Wand neu verputzt. Die Termine für die weiteren Arbeiten wurden abgestimmt, so zum Beispiel die Sanierung der Fenster.

 

 

15.04.2013 bis 19.05.2013

16. Kalenderwoche - 20. Kalenderwoche
Der freigeschachtete Sockel wurde nach der Behandlung des Mauerwerks wieder verfüllt. Die Spuren werden noch länger zu sehen sein, solange die Abläufe der Dachrinnen nicht befestigt sind. Der Förderverein hat provisorisch den Eingangs- bereich wieder hergerichtet, um die Gäste zum Auftakt der Veranstaltungssaison angemessen empfangen zu können. Der lange Winter, aber auch die jahrzehnte- lange Feuchte in dem unverputzten Mauerwerk haben Spuren auch im neuen Putz hinterlassen. Teilweise wurde der Putz daher wieder entfernt und neu angebracht. Am Sockel wird zunächst untersucht, welcher Putz möglichst lange hält und trotzdem mit dem Baudenkmal verträglich ist. Außerdem waren am Sockel zahlreiche Steine auszutauschen oder sie fehlten schon. Daher ist der Sockel noch nicht verputzt. Dafür ist die Treppe jetzt bis auf das Geländer fertig und sie wurde schon als Kulisse für die ersten Gruppenfotos genutzt.

 

08.04.2013 bis 14.04.2013

15. Kalenderwoche
Der Frühling hält Einzug und mit der Außensanierung geht es endlich weiter. Die neue Treppe zum Kirchturm wurde von ihrem Frostschutzanzug befreit und das Fundament der Kirche wurde an der Ost- und Südseite freigelegt. Natürlich waren die Archäologen auch wieder vor Ort und wurden auch fündig. Neben Skeletten im Bereich des Fundamentes kam auch ein Stück unserer alten Orgel zum Vorschein. Es handelt sich dabei um einen metallischen Pfeifenfuß, man kann deutlich das Fußloch, den Kern und die Kernspalte erkennen. All die Fundstücke wurden, wie einst die Münzen, erst einmal mitgenommen. [mehr]

 

 

07.01.2013 bis 07.04.2013 - Winterschlaf

2. Kalenderwoche - 14. Kalenderwoche
Seit Wochen das gleiche Bild - Frost und immer wieder mal Schnee beeinträchtigen die weiteren Bauarbeiten und lassen die Dorfkirche weiterhin im Winterschlaf versinken.
Das erste Frühligswetter, was hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt, wird sicherlich einige Winterschäden zum Vorschein bringen und sollte daher zum ersten Frühjahrsputz rund um die Kirche genutzt werden.

 

31.12.2012 bis 06.01.2013

Die neue Treppe noch Frost sicher verpackt

1. Kalenderwoche
Neues Jahr und gleich geht es weiter - das milde frost- freie Wetter rund um den Jahreswechsel macht es möglich, dass die Bauarbeiten im Außenbereich der Kirche fortgesetzt werden können. Es wurde am Fundament für die Außentreppe am Kirchturm gearbeitet, somit nimmt ein weiteres Anliegen der Vereins langsam Gestalt an.

 

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